Kleine Geschichten: Die Absenkung der beiden Bushaltestellen bei Haus Bürgel (Folge 4)

2015 gab es insgesamt 6 Arbeitsgruppen, die sich thematisch unterschiedlich mit den verschiedenen Gesichtspunkten der Inklusion in Monheim beschäftigt haben. Gesteuert wurden sie von einer Lenkungsgruppe unter der Leitung von Herrn Bürgermeister Daniel Zimmermann. Projektleiter war der erste Beigeordnete Herr Roland Liebermann. Eine der Arbeitsgruppen hatte den Titel „Kultur,Freizeit, Sport“. In dieser Arbeitsgruppe hat der BAB intensiv mitgearbeitet. Die Federführung lag zum einen beim BAB, zum andere beim BTSC. Einer der hier erarbeiteten Vorschläge sah die Absenkung einer ganzen Reihe von Bushalte-Stellen im Stadtgebiet vor. Ziel sollte sein, dass Gehbehinderte den öffentlichen Busverkehr stärker und ohne fremde Hilfe nutzen können. Parallel dazu hatten Stadt und die Bahnen der Stadt Monheim eine stadtweite Analyse erstellen lassen. Auf dieser Basis wurde dann ein Konzept zur Absenkung der Bushaltestellen entwickelt. Insgesamt stehen hier 11 Haltestellenpunkte zur Absenkung an.

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Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus: Ausdauernd selbstgefällige Peto (Folge 3)

Die dritte Folge unserer Reihe „Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus“ zitiert in voller Länge einen Artikel der Rheinischen Post vom 28. November 2015. Dieser Artikel wird in Baumberg stark diskutiert. Er beschäftigt die Leute hier und macht sie nachdenklich. Arroganz steht oft vor dem Fall. Zitierter Artikel:
Ausdauernd selbstgefällige PETO Hund und Katz, Feuer und Wasser, arroganter Schnösel und zorniger alter Mann. Bestimmte Konstellationen bedeuten Krach. In der jüngsten Sitzung des Monheimer GeKuSo konnte man nur froh sein, dass SPD-Ratsherr Norbert Friedrich zwar in Rente, aber kein zorniger alter Mann ist. GeKuSo, das steht für den Ausschuss für Generationen, Kultur, Soziales und Ordnung. Fast ein Vollsortimenter, weit mehr als nur „Familie und Gedöns“, wie der frisch gebackene Kanzler Schröder einst seine Wertschätzung von Familien- und Sozialpolitik kundtat. Im GeKuSo rührte Monheims Bürgermeister-Partei Peto zu Beginn dieser Ratsperiode den vormaligen Ausschuss für öffentliche und soziale Angelegenheiten (Feuerwehr, Berliner Viertel etc.) zusammen mit den Zuständigkeiten des aufgelösten Seniorenbeirats sowie mit den Themen Musikschule, VHS und kulturelle Bildung. Ein bisschen viel auf einmal, kritisierte Ratsherr Friedrich schon damals. Im GeKuSo am Dienstag wiederholte der Sozialdemokrat seine Bedenken: Wegen der Überladung drohe die Sitzung zeitlich aus dem Leim zu gehen und/oder die Beratung wichtiger Themen zu kurz zu kommen. Darauf der Ausschussvorsitzende Florian Große-Allermann (Peto, 34, Jurist) in einem selbstgefälligen Ton so von oben herab: „Wir können bei Bedarf gerne eine Pause machen.“ Subtext: Alter Mann, wenn du das hier nicht durchstehst, dann können wir gern ein Verschnäufchen einlegen. Die Sitzung mit offiziellem Beginn um 17 Uhr dauerte am Ende bis nach 23 Uhr. Eine Zumutung für Feierabendpolitiker wie auch die interessierte Öffentlichkeit. Quelle: RP
Soweit der aus der Rheinischen Post zitierte Artikel. Hier kann sich jeder seine Meinung selbst bilden und sollte dies auch tun. Fazit: Jung und Alt zusammen, so heißt das Motto der Inklusion, auch in Monheim. Man sollte als Träger eines lokal-politischen Amtes jede Anmerkung vermeiden, die als Diskriminierung älterer Menschen aufgefasst werden kann. Damit ist nicht gesagt, dass Herr Große-Allermann das so meinte, aber zumindest kann man das so interpretieren! Umso mehr, wenn das ein Mitt-Dreißiger zum einem Mittsechziger sagt. Die Diskriminierungsrechtsprechung in den USA würde das auf keinen Fall so locker sehen. Also: Vorsicht und ein wenig mehr Sensibilität!

Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus: Übrig gebliebene Lebensmittel werden weggeschmissen – Ein Skandal in unser überregulierten Welt (Folge 2)

Am 29. November 2015 organisierte der Baumberger Bürgerverein sein traditionelles Offenes Adventssingen im Bürgerhaus. Zwei Stunden traditionelles Singen von Weihnachtsliedern sowie weihnachtliche Beiträge der Winrich-von-Kniprode-Schule. Und dazu: Kuchen auf den Kuchenblech, am gleichen Tag frisch gebacken von der Bäckerei Busch in Baumberg: Himbeerkuchen, Donauwellen, Apfelkuchen. Frisch, professionell zubereitet, entsprechend auf dem an den Seiten geschlossenen Kuchenblech präsentiert, lecker und mehr als ins Auge stechend. Einfach super! Der BAB stiftet diesen Kuchen, dazu natürlich Kaffee und Kakao, den Besuchern als Dankeschön für ihr Kommen und ihr Mitmachen. Wenn wir diesen Kuchen bestellen, wissen wir nicht, wie viele Besucher kommen. Deshalb bestellen wir lieber ein wenig mehr, als ein wenig zu wenig. Das ist sicherlich normal. Meistens bleiben dann einige Stücke von diesem herrlichen Kuchen übrig. So auch in diesem Jahr. So etwa 70 Stücke Kuchen. Nicht so ganz wenig! Die Frage taucht dann schnell auf: Was machen wir damit? In früheren Jahren überhaupt kein Problem: Wir haben den übrig gebliebenen Kuchen dem Peter-Hofer-Haus gebracht. Die haben sich darüber sehr gefreut, die Bewohner haben den Kuchen sehr gerne gegessen. Seit einigen Jahren schon geht das leider nicht mehr. Es ist den Seniorenheimen untersagt, „Kuchen von außen“ anzunehmen. Anderen öffentlichen Institutionen und Organisationen selbstverständlich auch. Wieder ein Beispiel der Reglementierungswut öffentlich-staatlicher Gebote und Verbote. Soweit, so gut. Dieses Jahr haben wir dann versucht, den übrig gebliebenen Kuchen den in Monheim und Baumberg betreuten Flüchtlingen zu schenken. Keine Chance! Die Stadt Monheim, sicherlich auch durch übergeordnete Gesetzesvorschriften davon angehalten, erlaubt das nicht oder positiv ausgedrückt: Darf das nicht erlauben. Konsequenz: Wir nehmen selber mit nach Hause, was wir die nächsten Tage essen können und der Rest des Kuchens wird entsorgt, oder direkter ausgedrückt: Wird weggeschmissen, landet in der Mülltonne! Ein Skandal in einer Zeit, wo Milliarden von Menschen in dieser Welt nicht genug zum Essen haben und hungern. Wir wissen aus vielen Gesprächen, dass unser Beispiel kein Einzelfall ist –überall dort, wo gefeiert wird und Zusammenkünfte stattfinden, landen frische und aktuelle Lebensmittel systematisch auf der Müllhalde! Der gesunde Menschenverstand schreit laut los, er wird einfach nicht mehr gefragt. Blind und ohne nachzudenken wird staatlich überzogenen Regulatorien gefolgt! Fazit: Gebote und Verbote sind absolut notwendig, keine Frage! Die Politik wäre manchmal allerdings dennoch gut beraten, Ausnahmen zuzulassen und den oft beschriebenen gesunden Menschenverstand einzusetzen. Das würde allerdings bedeuten, individuell zu Gunsten der Menschen zu entscheiden, ein kalkulierbares Risiko einzugehen und den notwendigen Mut hierzu aufzubringen.

Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus: Die Sitzbank im Kolumbarium des Monheimer Friedhofes (Folge 1)

Die heutige Geschichte betrifft eine Sitzbank im Kolumbarium des Monheimer Friedhofs. Beginnen wir ganz von Anfang an:
Es ist die Geschichte einer sehr netten älteren Dame, so Mitte 80, jedoch jünger wirkend, die ihren Mann vor einiger Zeit verlor und seit her regelmäßig, mehrfach die Woche, das Kolumbarium in Monheim besucht, in dem die Urne ihres verstorbenen Mannes steht. Zur besseren Orientierung: Es ist das ältere, vor einigen Jahren gebaute Kolumbarium. Schon länger stört es sie, dass sie hier keine Sitzgelegenheit hat. Es gibt in diesem Kolumbarium keine Bank, auf die man sich einmal setzen und ein wenig ausruhen kann. Wir wissen auch von einem über 80jährigen alten Witwer, der, in vergleichbarer Situation, einen Klappstuhl mitnimmt. Unsere Geschichte ist demnach kein Einzelfall!

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Einleitung

Der BAB informiert auf seiner Homepage meistens über anstehende Aktionen, geplante Veranstaltungen oder übergeordnete Themen. Daneben gibt es jedoch jedes Jahr Dutzende von eher kleineren Themen, zu denen der BAB von den Bürgern Baumbergs angesprochen und um Hilfe gebeten wird.

Wir haben uns jetzt entschlossen, von Zeit zu Zeit einige dieser kleineren Themen auf unserer Home Page zu erzählen. Alle diese Geschichten zu bringen, würde die Kapazität unserer Home Page sprengen. Wir müssen deshalb auswählen, welche. Nur so ist es möglich, die Gesamtwirkung des Baumberger Bürgervereins in und für das Stadtteil Baumberg richtig einzuschätzen. Wir tun das jeweils unter der Rubrik „Kleine Geschichten für das Monheimer Rathaus“. Sehr häufig handelt es sich nämlich um Themen zwischen den Bürgern Baumbergs und der Stadtverwaltung in Monheim. Besonders häufig werden wir zurzeit angesprochen auf Themen aus folgenden Bereichen: Hauptstraße, Museumsinsel, Holzweg Center, Grünflächen, Senioren, Infrastruktur, Verkehr, Altersarmut, Demographie, Waldbeerensiedlung, Fahrradkonzept Hauptstraße/Sandstraße, Bebauung - um nur einige zu nennen. Meistens sind es aber sehr individuelle Themen, steigen wir ein!

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