Auch in diesem Jahr, vom 20. bis 29. April eröffnet die Baumberger Künstlerin Anja Hühn ihre Ausstellung auf der Verresbergerstraße.

Ausstellung KUNST IN PRAXIS öffnet seine Pforten im vierten Jahr Nach den erfolgreichen und gut besuchten Jahres-Ausstellungen KUNST IN PRAXIS 2014, 2015 und 2017 hat das Atelier Anja Hühn, ALTE PRAXIS, auch in diesem Jahr vom 20. bis 29. April namhafte Künstler zu einer gemeinsamen Ausstellung in die Räume der ehemaligen Arztpraxis eingeladen. Dieser Ausstellungsort auf der Verresberger Strasse 38, war in den 60er Jahren eine der ersten Hausarztpraxen in Baumberg. Seit 2013 beherbergt diese Praxis das Atelier von Anja Hühn. Einmal im Jahr verwandelt die Künstlerin ihr Atelier für eine Woche in eine Galerie – dann wird wie auch in diesem Jahr vielseitige und abwechslungsreiche Kunst präsentiert. KUNST IN PRAXIS ist in diesem Jahr auch Teilnehmer der "neanderland TATORTE"- offene Ateliers. Dadurch sind es in diesem Jahr schon 4 Ateliers in Monheim und Baumberg, die sich mit Ausstellungen und Atelier-Einblicken dem Kunstinteressierten Publikum öffnen. Im Atelier ALTE PRAXIS startet die Ausstellung mit einer Vernissage am Freitag, 20.April 2018, 18:30 Uhr. Kunstinteressierte sind herzlich dazu eingeladen. Das Spektrum der Arbeiten in dieser Ausstellung ist auch diesmal sehr vielseitig und sehenswert. Neben den expressiven Acryl-Arbeiten der Monheimer Künstlerin Anja Hühn, werden auch die Werke von vier Gastkünstlern ausgestellt. Der Kölner Bildhauer Bernd Müller präsentiert Skulpturen aus Bronze und Stewalin. Fotokünstler Lars Hokamp aus Minden zeigt ausdrucksstarke Portrait- und Landschaftsfotografien. Ergänzt wird die Ausstellung mit den abstrakten Stadtansichten der international vertretenen Malerin Steffi Coupette aus Leverkusen und den realistischen Wasser- und Brandungsdarstellungen der Kölner Künstlerin Marion Wenge. Die KünstlerInnen sind anwesend und freuen sich auf interessierte Besucher der Ausstellung. Informationen zur Ausstellung: Teilnehmende Künstler: Steffi Coupette – Malerei – www.stefficoupette.net Lars Hokamp – Fotografie – http://larshokamp.de Anja Hühn – Malerei – www.anjahuehn.com Bernd Müller – Skulptur – www.berndpmueller.de Marion Wenge – Malerei – www.marionwenge.de Vernissage: Freitag, 20. April 2018, 18.30 Uhr – 21.00 Uhr Öffnungszeiten vom 21.04.2018 bis zum 29.04.2018: samstags von 12.00 bis 18.30 Uhr sonntags von 11.00 bis 18.30 Uhr wochentags (außer Montag) von 16.00 bis 19.00 Uhr Ausstellungsort: Atelier ALTE PRAXIS - Anja Hühn, Verresbergerstr. 38 in 40789 Monheim-Baumberg

8. April 2018: Haus Bürgel – Auf dem Weg vom Römerkastell zum Welterbe. Ein BABtalk-Vortrag von Manfred Klein.

Manfred Klein, Leiter der Interessengemeinschaft Haus Bürgel, zeichnet an diesem Sonntagmorgen im Baumberger Bürgerhaus ein Bild von Haus Bürgel von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Etwa 30 Gäste waren erschienen und interessierten sich für dieses Thema, das doch eng mit Baumberg verbunden ist. Haus Bürgel ist heute der Standort für das Römische Museum, die Biologische Station und die Pferdezucht Reuter. Die Anfänge von Bürgel gehen auf die römische Zeit des 1. Bis 3. Jh. Zurück. Bürgel entsteht in dieser Zeit als kleiner militärischer Posten zur Versorgung und Sicherung der größeren Stützpunkte in Köln, Dormagen und Neuss. Als Kastell wurde es schätzungsweise im 4. Jh. Errichtet. Etwa 70 Brandgräber aus der Zeit zwischen dem 1. Und 3. Jh. wurden entdeckt und 1993 ausgegraben. Das Kastell Bürgel kann wie folgt kurz beschrieben werden:
  • 64 x 64 Meter Umfang
  • 2,40 Meter dicke und bis zu 5 Meter hohe Mauern
  • Doppelgrabensystem ohne Wasser
  • 12 Wachtürme
  • 2 Tore an der Ost- und Westseite, 1 Schlupfpforte
Nach dem Ende des weströmischen Reiches im 5. Jh. wechselte das Eigentum an Bürgel über die Karolinger und Ottonen um das Jahr 1000 zum Erzbischof von Köln, der es seinerseits der Abteil Köln-Deuz inkl. Zons weitergibt. Wichtiges Datum: 1374 verlagert der Rhein sein Flussbett. Bürgel wird damit von Zons getrennt und liegt rechtsrheinisch. Ab 1477 wechseln die Besitzer von Bürgel mehrfach bis schließlich 1698 die Familie Nesselrode in den Besitz gelangt. Die Nesselrodische Periode auf Bürgel geht bis 1989, also fast 300 Jahre lang. Vermutlich schon im 8. Jh. gab es den ersten Bau der sog. Maternus-Kapelle auf Bürgel. In der Folgezeit wird diese Kapelle die Hauptkirche von Zons. 1775 wird diese Kapelle abgerissen und ein Jahr später durch einen Neubau ersetzt. 1843 wird die Pfarrei Bürgel jedoch aufgelöst. Die baufällig gewordene Kapelle wird daraufhin 1916 abgerissen. Die Grundrisse, Umfang und Lage der Maternus-Kapelle werden heute visualisiert dargestellt. 1989 wechselt Haus Bürgel zu der drei Jahre vorher gegründeten NRW-Stiftung, der Haus Bürgel seit dieser Zeit gehört. 1989 wird auch die Interessengemeinschaft Haus Bürgel als Trägerverein für das Römische Museum gegründet. Hier ist auch der BAB Mitglied. Der Werdegang des Römischen Museums im Einzelnen:
  • Weiterführung der Ausgrabungsarbeiten durch den Landschaftsverband Rheinland (1994ff.)
  • Brand durch einen Blitzschlag: Wiederaufbau der Stallungen und Beschluss zum Aufbau des Museums (2000)
  • Eröffnung des Museums (2003)
  • Eröffnung des Außenpfades (2006)
  • Eröffnung der Südwesträume mit den Ausstellungen „Bau des Kastells“ und „Wohnen im Kastell (2009)
  • Fertigstellung des römischen Backofens (2013)
  • Ausgrabung und Visualisierung der Maternus-Kapelle (2016)
  • Gründung der Zukunftswerkstatt Haus Bürgel
Grundsätze der Zukunftswerkstatt Haus Bürgel:
  • Es besteht Einigkeit darüber, dass alle zukünftigen Maßnahmen von allen Beteiligten gemeinsam beschlossen werden.
  • Bei allen zukunftssichernde Maßnahmen müssen Balance und Interessenausgleich gewahrt werden zwischen
    • dem Charakter von Haus Bürgel als Bau- und Bodendenkmal sowie der Beibehaltung des Naturschutzes und der Idylle.
    • den touristischen Aspekten, mit der Absicht, Haus Bürgel für die Besucher erlebbar zu gestalten.
Ziele der Zukunftswerkstatt Haus Bürgel:
  • zukunftssichernde Maßnahmen für Museum, BioStation und Pferdezucht,
  • bauliche Erweiterung und Modernisierung des Museums,
  • Entwicklung eines Bewegungskonzeptes,
  • Erweiterung des Angebots für Kinder und Jugendliche,
  • Erweiterung der Öffnungszeiten
  • Professionalisierung des Angebots für Erwachsene
  • Vorbereitungen auf die Anforderungen eines UNESCO Welterbes
Der Niedergermanische Limes soll Welt- oder Weltkulturerbe werden. Der römische am Rhein verlaufende Grenzabschnitt zwischen der Nordseeküste (Niederlande) und Bad Breisig mit einer Länge von 385 KM wird „Niedergermanischer Limes“ genannt und soll zukünftig Teil der bestehenden internationalen UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Imperiums“ werden. Haus Bürgel ist Bestandteil des Niedergermanischen Limes. Die Antragsabgabe ist in 2020, die Aufnahme als Welterbe soll in 2021 erfolgen. Die Arbeitsgruppen bestehend aus Vertretern dreier niederländischer Provinzen und zweier Bundesländer (Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) sind gebildet und haben die Arbeit aufgenommen. Zusammenfassung: Ein hochinteressanter und sehr informativer Vortrag von Manfred Klein, der die lange Geschichte von Haus Bürgel beschreibt und einen Ausblick auf die kommende Zeit als Welterbe gibt. Manfred Klein ist gleichzeitig langjähriges Mitglied des BAB-Vorstandes. In den „Fragen danach“ steht das Thema nicht ausreichender Parkplätze eindeutig im Vordergrund der Diskussion.

Europawoche 2018 am 20.April um 19.00 Uhr im Bürgerhaus. BAB unterstützt diese Veranstaltung!

Die diesjährige Monheimer Europawoche, organisiert von der Europa-Union, Stadtverband Monheim am Rhein, begleitet von der Volkshochschule Monheim am Rhein, findet vom 15. Bis 20. April 2018 statt. Thema dieser weit über die Grenzen Monheims bekannten Europawoche ist in diesem Jahr die Niederlande, sicherlich ein sehr interessantes Thema. Es gibt insgesamt vier Veranstaltungen, die sich mit den Niederlanden beschäftigen. Die lokale Presse wird hierüber im Vorfeld noch ausführlich berichten. Eine dieser Veranstaltungen findet im Bürgerhaus statt. Und zwar am 20.April um 19.00 Uhr. Titel: Die Niederlande mit allen Sinnen genießen. Ein vielseitiges deutsch-niederländisches Programm mit musikalischen und kulturellen Überraschungen und kulinarischen Köstlichkeiten aus unserem Nachbarland. Eintritt frei! Der BAB unterstützt diese Veranstaltung bei den Vorbereitungen. Dies aus folgenden Gründen:
  • Es ist einfach toll, auch eine Veranstaltung in Baumberg zu haben.
  • Das Konzept überzeugt und ist sehr unterhaltsam.
  • Über unseren Nachbarn, die Niederlande, wissen wir zu wenig.
  • Der Vorsitzende der Europa-Union, Manfred Klein, ist schon seit vielen Jahren Vorstandsmitglied des BAB, zudem überzeugter Europäer.
Also der BAB-Aufruf an Alle: Bitte kommen Sie zahlreich am 20. April um 19.00 Uhr ins Bürgerhaus. Der Eintritt ist frei, das Programm ist toll, Baumberger Vereine sind hier integriert. Es lohnt sich also, an diesem Abend zu kommen. Auf geht’s! Wohin denn? Natürlich ins Bürgerhaus!

Aalschocker für die „Museumsinsel“, Parkplatz Klappertorstraße, restauriert eingetroffen. Ein beeindruckendes Bild!

Die lokale Presse hat hierüber in letzter Zeit ausführlich berichtet. Der „alte“ Schocker wurde in Berlin restauriert und ist jetzt wieder in Baumberg eingetroffen. Natürlich hat das viel Geld gekostet. Dennoch, das muss man ehrlich sagen: Der restaurierte Schocker, die „FIAT VOLUNTAS“ kann sich sehen lassen und wird Baumberg bereichern. Zur Erinnerung: Hier einige Fotos. Bleibt nur zu hoffen, dass die FIAT VOLUNTAS nicht das Opfer von Vandalismus und Zerstörung wird. Dafür gibt es ja leider in letzter Zeit in Baumberg einige negative Beispiele. Erwähnt sei hier nur die Zerstörung des Bienenhauses am Rhein sowie die Zertrümmerung der Stiftungsgänse am Kreisverkehr Sandstr./Baumberger Chaussee. Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, ein Kamerasystem zumindest in der Nacht an der Museumsinsel zu installieren. Die mit Abstand meisten Bürger in Baumberg hätten damit kein Problem, sondern würden die Idee unterstützen.

Aller Anfang ist schwer. Oder: Die Henkel-Uhr auf der Hauptstraße läuft jetzt wieder richtig!

BAB und Bürgerstiftung stehen für die Henkel-Uhr. Zur Erinnerung: Gestiftet, entworfen, gebaut und aufgestellt im Dezember 2017 von den Auszubildenden der Firma Henkel. Die Uhr ging dann auf drei Seiten richtig, aber die vierte Seite hinkte hinterher. Anfang Januar 2018 hat das der BAB in Eigenregie korrigiert. Der Dank gilt Oliver Lenhard und Fabian Heymann für ihr schnelles und unbürokratisches Verhalten. Und nun, im März 2018, wieder ein Problem, wieder geht eine Seite nicht richtig, diesmal nicht zu langsam, sondern zu schnell. Die Ursache ist jedoch erkannt. Der BAB wird das in den nächsten Tagen wieder in Eigenregie korrigieren. Die Uhr läuft dann wieder richtig und wird in Ordnung sein. Bleibt nur zu wünschen: Hoffentlich möglichst lange!

Bürgermeister Daniel Zimmermann informierte am 19.Februar 2018 über den geplanten Umbau der alten Shell-Fassabfüllung zu einer Veranstaltungshalle

Der Bürgermeister hatte eingeladen und etwa 40 Vertreter der Monheimer und Baumberger Vereine waren im Ratssaal erschienen. Das Thema interessiert: Wie geht es mit der ehemaligen Fassabfüllung weiter? Was ist bisher geschehen?
  • Erstellung einer Machbarkeitsstudie im Jahre 2016
  • Sicherung der Halle durch Erbbaurecht mit anschließender Kaufoption
  • Entwicklung eines groben Nutzungskonzepts, eines Betreiberkonzepts und eines Raumprogramms
  • Klärung des Baurechts
  • Schaffung der Grundlagen für die Bauleitplanung
  • Anfertigung eines Lärmgutachtens
  • Vorlage eines Verkehrsgutachtens
  • Beauftragung eines Altlastengutachtens
Begonnen im Jahre 2016, jetzt schreiben wir das Jahr 2018. Jedoch: Die Aufstellung zeigt deutlich, wie komplex das Thema ist. Und Sorgfältigkeit gerade am Anfang eines großen Projektes geht hier sicherlich vor populistischer Schnelligkeit und dann später folgenden Problemen! Wie wird das Ganze organisiert?
  • Das bisherige Geschäft der Marke Monheim wird übergeleitet in die neu zu gründende Monheimer Kulturwerke GmbH. Diese ist dann die Betreibergesellschaft.
  • Die Marke Monheim besteht weiter, jedoch als reiner Förderverein ohne operatives Geschäft.
  • Alle Beschäftigten und alle Veranstaltungsverträge gehen für die Spielzeit 2018/2019 mit Wirkung zum 1.7.2018 über auf die neue Gesellschaft.
  • Die Stadt Monheim baut die ehemalige Shell-Halle zur Kulturraffenerie um.
  • Der Bau des notwendigen Parkhauses erfolgt durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG).
  • Das Parkhaus wird dann an die Kulturwerke GmbH verpachtet.
  • Für die Geschäftsleitung der neuen Gesellschaft wird ein Geschäftsführer auf dem externen Arbeitsmarkt gesucht.
Die Rheinische Post fasst in ihrer Ausgabe vom 1. März 2018 diese organisatorischen Überlegungen wie folgt zusammen: „Aus der Marke Monheim wird eine Kulturfabrik“. Wie sieht das Aufgabenspektrum der Kulturwerke GmbH aus?
  • Die jetzt bestehenden 95 Veranstaltungen der Marke Monheim gehen auf die Kulturwerke GmbH über
  • Darüber hinaus entwickelt die neue Betreibergesellschaft eigene zusätzliche Veranstaltungen und vermarktet die Veranstaltungshalle an Dritte.
  • Für das neue Parkhaus (gepachtet von der SEG), die Kulturraffenerie (gepachtet von der Stadt) und den Ticketverkauf, weiterhin am Busbahnhof (ehemals Marke Monheim), ist die Kulturwerke GmbH zuständig.
  • Was heißt das verkehrstechnisch für die Veranstaltungen in der Halle?
  • Das Verkehrsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Verkehrsqualität ausreicht, also machbar ist, jedoch zu optimieren ist.
  • Sind 1350 PKWs verkehrstechnisch zu managen, so beansprucht das etwa 1 Stunde. Kommen doppelt so viele PKWs (2700), so ist organisatorisch von 2 Stunden auszugehen.
  • Insgesamt sehen drei An- und Abreiserouten zur Verfügung: Kielsgraben, Opladener Straße und Richtung Hitdorf.
Welche baulichen Maßnahmen sind zur Aufrechterhaltung des Verkehrs notwendig?
  • Signaltechnische Maßnahmen und bauliche Maßnahmen sind unbedingt erforderlich. Das kostet natürlich Zeit. Aber es geht nicht anders!
  • Für diese Maßnahmen sind etwa 20 Millionen EURO zusätzlich zu veranschlagen. Davon für die Optimierung der Opladener Straße alleine 11 Millionen EURO und für die Berghausener Straße noch einmal 3 Millionen EURO.
Was heißt das jetzt für den Zeitplan?
  • Architektenwettbewerb Sommer 2018
  • Planungsphase Winter 2018/2019
  • Baubeschluss Frühjahr 2019
  • Ausführungsplanung Sommer 2019
  • Ausschreibung Herbst/Winter 2019
  • Vergabe Frühjahr 2020
  • Realisierung Mitte 2020/Ende 2022
  • Inbetriebnahme Januar 2023
Können Vereine die Veranstaltungshalle nutzen?
  • Die Nutzung durch Vereine ist natürlich möglich.
  • Hierbei entstehen den Vereinen keine „Gebühren“ durch die Stadt, sie müssen allerdings, wie bereits heute bei der Nutzung der Aula am Berliner Ring, entstehende Kosten tragen. Das sind beispielsweise Kosten für den Bühnenmeister oder Kosten für notwendige Maßnahmen zum Thema Sicherheit.
Anmerkungen aus Sicht des BAB
  • Ein herausforderndes Projekt mit doch einer gewaltigen Dimension, was die Stadt Monheim fordern wird, sicherlich mit tollen Chancen für die Stadt, aber auch mit einigen Risiken.
  • Der Beginn des Stadthallen-Konzepts liegt im Jahre 2016, eröffnet soll jetzt Anfang 2023 sein. Ein nicht ganz unerheblicher Zeitrahmen von 6 bis 7 Jahren.
  • 2016 berichtete die lokale Presse über einen Kostenrahmen von etwa 30 Millionen EURO. Durch die lange Zeitspanne und den zwischenzeitlich erfolgen Kostensteigerungen im Bausektor kommen hier sicherlich noch einmal einige Millionen EURO zusätzlich hinzu, verglichen mit der Anfangskalkulation.
  • Nicht enthalten sind hier die Kosten für das neue Parkhaus (Stadtentwicklungsgesellschaft) und die Verkehrsmaßnahmen in Höhe von 20 Millionen EURO, auch wenn vieles davon sowieso gemacht werden müßte.
  • In der Summe reden wir dann sicherlich nicht über die anfänglich kalkulierten 30 Millionen, sondern über eine Zahl, die, alles in allem, deutlich über die 50 Millionen EURO hinaus gehen dürfte. Wohl finanzierbar, aber kein Pappenstiel.
  • Das Verkehrsthema kann sicherlich gelöst werden, auch wenn es Geld kostet. Aber auch bei einer gelungenen Optimierung der Verkehrssituation kann man wohl nur jeden Bürger raten, eine gewisse Zeit vor und nach einer voll belegten Veranstaltung besser daheim zu bleiben und die Straßen nicht zu benutzen.
  • Hauptrouten der Verkehrslenkung scheinen wohl Kielsgraben/Berghausener Straße und Opladener Straße zu sein. Der Kern Baumbergs wäre damit weniger betroffen. Wirklich nicht? Wenn der An- und Abfluss der PKWs bei Vollauslastung irgendwo zwischen einer und zwei Stunden liegt, werden viele Gäste natürlich versuchen, über die Hauptstraße in Baumberg die Verkehrsanschlüsse über Benrath und Hellerhof zu erreichen. Und das in einer Zeit, wo die Hauptstraße verkehrsberuhigt, fahrradbefahren in zwei Richtungen und einfach schmaler gemacht wurde.
  • Der Erfolg steht und fällt mit dem TOP-Manager, der erst einmal auf dem externen Arbeitsmarkt gefunden werden muss. Er muss die Halle mit 4000 Gästen möglichst oft füllen. Sonst geht das Ganze ökonomisch nur sehr schwer auf. Wird die Suche nach diesem TOP-Mann oder TOP-Frau nicht 100%ig gelingen, gibt es ein Kapazitäts- und Kostendeckungsthema. Hoffen wir einmal das Beste. Immer Optimist sein. Bleibt nur die Frage, was mit dem bisherigen Geschäftsführer der Marke Monheim geschieht.
  • Für die meisten Baumberger Vereine besteht keine Notwendigkeit, die neue Veranstaltungshalle zu nutzen. Zu groß, zu teuer, zu weit weg für kleinere Vereine mit kleineren Veranstaltungen. Das Bürgerhaus in Baumberg deckt die Bedürfnisse der Baumberger Vereine im wesentlichen ab.
  • Letztendlich die Frage: Brauchen wir eine Veranstaltungshalle für 4000 Menschen oder werden die Risiken deutlich minimiert, wenn es auch eine Halle für 2000 Gäste tut. Dies ist die Kernfrage, die der BAB natürlich nicht beantworten kann. DIe PETO als Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt Monheim wird das entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung hinreichend abgesichert ist.
Der BAB ist optimistisch und glaubt an die Kompetenz der PETO und der Stadtverwaltung, an den Bürgermeister Daniel Zimmermann und die engagierten externen Berater. Der BAB vertraut darauf, dass es einen externen Verantwortlich gibt, einen echten Profi, der das Projekt gekonnt und erfahren durchzieht, Das ist jedenfalls eine der Haupterkenntnisse aus dem Berliner Flughafen-Projekt. Auf zu neuen Ufern in Monheim, in Monheim am Rhein.

Zwischenstand zur Restaurierung der alten Pumpe auf der Hauptstraße

Der BAB lässt die alte Pumpe von der Hauptstraße aktuell restaurieren. Zwischenstand: Es geht voran! Und: Die Pumpe ist über 100 Jahre alt! Hierüber haben wir bereits mehrfach informiert. Aktueller Stand: Der BAB hat die Pumpe zwischenzeitlich von einem Langenfelder Unternehmen sandstrahlen lassen. Dies ist gelungen, ohne dass die Pumpe weitere Schäden davongetragen hat. Nach der Sandstrahlung sieht man allerdings, dass die Pumpe in den langen Jahrzehnten ihrer Existenz schon gelitten hat und überholungsbedürftig ist. Mittlerweile ist die Pumpe in der Ausbildungsabteilung der Firma Henkel. Henkel hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die Aufarbeitung der Baumberger Pumpe zu übernehmen. Dies ist viel Arbeit, die hier zu leisten ist. Somit wird das Ganze Zeit beanspruchen und sicherlich nicht vor der zweiten April-Hälfte beendet sein. Danach wird die Pumpe wieder aufgestellt und „mit Wasser versorgt“. Der BAB hat zwischenzeitlich Kontakt mit dem Archiv der Stadt Monheim aufgenommen und den Leiter, Herrn Michael Hohmeier, gefragt, ob es Archivbilder von dieser Pumpe gibt. Innerhalb, und wie bei ihm üblich, hat er innerhalb kürzester Zeit geantwortet. Hier seine Aussagen:
  • Im Stadtarchiv ist leider keine Abbildung der Pumpe vorhanden.
  • Auch in Bildbänden über Baumberg findet sich kein Foto von der Pumpe.
  • Baumberg wurde ab 1909 an die Wasserleitung angeschlossen. Die Pumpe muss daher älter sein, d.h. gut über 100 Jahre alt!
Das ist schon ein Wort! Über 100 Jahre alt! Es lohnt sich also wirklich, diese Pumpe wieder instand setzen zu lassen. Erfreulicherweise fragen auch einige Leute aus Baumberg den BAB, wie es denn jetzt mit der alten Pumpe weitergeht. Deshalb ab und zu eine Information auf der BAB Homepage.

BAB Hauptversammlung am 20.März 2018: Wesentliche Inhalte

Das Jahr 2017:
  • Neujahrsempfang im Januar
    • Hohes Wahlergebnis der AFD
    • Bauliche und infrastrukturelle Investitionen
    • Sanierung der Hauptstraße
    • Bevölkerung fordert Verkehrsspiegel an der Hauptstraße
    • Bodenlichter an der Hauptstraße funktionieren seit Monaten nicht
    • Nostalgische Henkel-Persil-Uhr an der Hauptstraße
    • Sanierung der alten Pumpe an der Hauptstraße
    • Verwahrlostes Grundstück Nr.28 Hauptstraße
    • Neue Laternen
    • Neue Weihnachtsbeleuchtung
    • Es tut sich was im Bürgerhaus
    • Aktivitäten Ideenwettbewerb 2016/2017
    • Bedeutung der BAB Homepage
    • Vandalismus in Baumberg
  • Karneval: Aktivitäten des BAB
    • Teilnahme Umzug Baumberg
    • Teilnahme Umzug Monheim
    • Trödel im Bürgerhaus
  • Rheinufersäuberung
  • Sonnwendfeier
  • Adventssingen
  • Weihnachtsbäume in Baumberg
  • Teilnahme Nikolausmarkt
  • BASF-Fest
  • BABtalks
  • Ausbau BAB Homepage
  • Viele Anfragen aus der Bevölkerung
Wahlen zum Vorstand - 1. Vorsitzender: Dr. Helmut Heymann - 1. Schatzmeisterin: Martina Bahn - 2. Schriftführer: Christian Polowinsky - Beisitzer: Doro Heymann, Manfred Klein, Peter Loske, Doris Vollmer, Gaby Wannhoff Aktivitätten/Ausblick 2018
  • Traditionsprodukte des BAB
  • Umsetzung BAB Umfrage
  • Entwicklung Kulturkonzept BAB
  • Umsetzung Ideenwettbewerb BAB
  • Mitgliederwerbung
  • Integration neuer Baugebiete
Finanzen
  • Stabiler als im Vorjahr (Erfolg Sonnwendfeier!)
  • Beiträge und Spenden leicht unter Vorjahr
  • Ausgaben für Standardprodukte: Auf Vorjahreshöhe
  • Etwas höhere Ausgaben für neue Projekte
  • Reserven in ausreichender Höhe vorhanden
  • Wertung: Gesunde Finanzsituation
Insgesamt ein gutes, aktives und lebendiges Jahr für den BAB!!
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