BABtalk am 22.Oktober 2017: Andreas Apsel referiert über das Thema „Bäume und Grünflächen“

BAB Talk: Markus Gronauer (li), Andreas Apsel (re)
Es war wieder einmal so weit. Sonntag-Vormittag, 11.00 Uhr, Bürgerhaus Baumberg – BABtalk war angesagt! Ein total interessantes Thema, ein total kompetenter Referent. Andreas Apsel, Bereichsleiter Bauwesen in der Stadtverwaltung Monheim, referierte gekonnt und umfassend über „Bäume und Grünflächen“ in der Stadt. Und gut 40 Zuhörer waren an diesem Sontag-Vormittag ins Bürgerhaus gekommen. Andreas Apsel ging zunächst einmal allgemein auf den Umgang der Stadt Monheim mit städtischen Bäumen und Grünflächen ein. Und die Zahlen sind schon beeindruckend. Wir reden hier über rund 10.000 Bäume und über rund 3.000 Einzelflächen zwischen 1 und 35.000 Quadratmetern mit insgesamt etwa 800.000 Quadratmetern Grünflächen! Organisiert und geplant wird das Ganze durch zwei Mitarbeiter in der Abteilung „Verkehrs-, Grünflächen und Kanal“, zur Ausführung und Erledigung stehen 21 Gärtner im städtischen Bauhof bereit. Natürlich braucht man hierzu Konzepte und Instrument als Rahmen. In diesem Zusammenhang erläutert Andreas Apsel die Baum- und Heckenschutzsatzung, das Baumkataster, die Baumfällbilanz sowie die zu beachtenden Ökopunkte und den Herbizideneinsatz, den es de facto in Monheim nicht mehr gibt. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das städtische Grünflächenpflegekonzept, kurz GPK genannt. Hier werden sämtliche Pflegearbeiten festgelegt. Ein „Mammutwerk“, jedoch unerlässlich für ein systematisches Vorgehen. Der Referent räumt sehr offen ein, dass die Realität in der Vergangenheit nicht immer optimal war und die Pflege der öffentlichen Grünflächen verbessert werden muss. Dem dienen folgende bereits ergriffene Maßnahmen:
  • Sechs zusätzliche Stellen für Fachpersonal/Steigerung der Produktivität
  • Fremdvergabe von zusätzlichen 200.000 Euro jährlich
  • Maßnahmen zur Verringerung des Pflegeaufwandes, wenn immer möglich
Eine Übersicht über die aktuellen, sehr umfangreichen Grünflächenprojekte rundet das Bild ab. Als positives Fazit gilt festzuhalten:
  • Pflegedefizite sind erkannt und durch ein Gutachten erfasst.
  • Über die Ursachen herrscht Einigkeit.
  • Maßnahmen sind bereits ergriffen.
  • Erste Erfolge sind schon sichtbar.
  • Weiterführung dieser Programme in den Folgejahren!
Abschließend stellt Andreas Apsel die These auf: In den letzten 200 Jahren gab es in Monheim und Baumberg noch nie so viele Bäume wie heute. Dem ist eigentlich nur zuzustimmen. Die anschließende Diskussion geht über annähernd 1 Stunde und ist äußerst lebendig. Viele, viele Fragen werden gestellt und auch beantwortet. Insgesamt eine sehr, sehr gute Veranstaltung, die unbedingt notwendig war, um die Komplexität und die Bedeutung des Themas zu verstehen. BABTalk mit A. Apsel zum Thema Grünflächen BABTalk mit A. Apsel zum Thema Grünflächen

18. Oktober 2017: VR Bank erläutert ihr Sponsorenkonzept für gemeinnützig anerkannte Vereine/Organisationen

Das Thema interessiert! Eingeladen waren Vereine und Organisationen aus Baumberg. Und 17 Vertreter waren erschienen. Von der VR Bank nahmen die Herren Cremer und Degenhardt sowie die zuständige Mitarbeiterin, Frau Corinna Todemann, teil. Zunächst einmal erklärt Frau Todemann das Sponsorensystem. Im Wesentlichen heißt das: Spendenbeirat und Crowdfunding. Mitmachen können hierbei alle gemeinnützigen Vereine und Organisationen. Dabei ist es nicht notwendig, ein rechtlich eingetragener Verein zu sein. Eine Gemeinnützigkeitsbescheinigung des Finanzamtes reicht aus. Genau betrachtet gibt es zwei Systeme des Sponsorings:
  • Der Spendenbeirat verteilt Zweckertragsmittel des Gewinnsparens. Gemeinnützige Vereine/Organisationen, die eine Kleinstspende von maximal 1.500,- nachfragen, können direkt einen Antrag an den Beirat stellen. Hierzu ist ein formloses Anschreiben mit einer kurzen Projektbeschreibung und ein Kostenvoranschlag ausreichend. Bei Fragen kann man sich an Corinna Todemann (Tel.: 02173/3968-211) wenden.
  • Darüber hinausgehende Spendennachfragen bedürfen der Teilnahme am Crowdfunding. Hierbei geht es um ein EDV-gestütztes System, mit dem nachfragende Spendenorganisationen Fans und Sponsoren gewinnen müssen, um zusätzliche Mittel durch die VR Bank zu erhalten. Darüber hinaus kann der Spendenbeirat hier noch einmal zusätzliche Spenden genehmigen.
Die Anlage enthält sämtliche Präsentationsunterlagen mit den notwendigen Erläuterungen. Sollen weitere Fragen hierzu sein, bitte bei Frau Todemann (Tel.: 02173/3968-211) anrufen. Eine sehr informative und lebendige Veranstaltung. Es gab viele Informationen, dazu eine Diskussion mit einer ganzen Reihe von Fragen. Danach standen die Vertreter der Bank für Einzelgespräche zur Verfügung. Insgesamt ein für Vereine und Organisationen lukratives Sponsorensystem der VR Bank eG.

Karnevals Trödel des BAB am 15. Oktober 2017 – Ein voller Erfolg!

Der BAB hatte zum zweiten Mal einen Karnevals Trödel im Baumberger Bürgerhaus organisiert. Zum ersten Mal war hierbei das gesamte Foyer eingeplant. Natürlich gab es hierzu im Vorfeld eine Reihe von Fragen. Kommt die Idee überhaupt an? Können wir genügend „Anbieter“ motivieren, mitzumachen? Wird der Karnevals Trödel überhaupt angenommen“ Gibt es ausreichend interessierte Karnevalisten, die ins Bürgerhaus kommen? Um es kurz zu machen: Der Karnevals Trödel, erstmals in diesem größeren Rahmen durchgeführt, war ein toller Erfolg!

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BABaktuell am 18.Oktober 2017 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Baumberg. Die VR Bank eG stellt ihr Sponsoring-System für gemeinnützig anerkannte Vereine und Organisationen dar!

Die „neue“ Bank, entstanden durch die Fusion der Raiffeisenbank Rheinberg Monheim und der VR Bank Dormagen schüttet jedes Jahr rund 150.000,- Euro an Vereine und Organisationen aus, die von der Finanzbehörde als gemeinnützig anerkannt sind. Die beiden „Zauberworte“ hierbei sind Crowdfunding und Spendenbeirat. Hierzu enthält die Homepage der VR Bank unter www.vrbankeg.de (Stichwort: Spendenportal) entsprechende Informationen. Zudem hat der BAB bereits am 24. Juli 2017 auf dieser Homepage unter dem Titel „Die VR Bank weist auf ihr besonderes gesellschaftliches Engagement für Vereine und Organisationen hin“ über das Thema informiert. Der BAB hat die VR Bank nun gebeten, in das Bürgerhaus Baumberg, Humboldtstr. 8, zu kommen und das Sponsoring-System den interessierten Vereinen und Organisationen detailliert zu erklären. Selbstverständlich besteht danach die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Im Einzelnen werden angesprochen:

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Was geschieht auf der Baumberger Hauptstraße mit dem seit Jahren ungepflegten Grundstück Nr. 28?

Grundstück Hauptstraße 28
Vorschlag des BAB zur weiteren Nutzung von der Stadt Monheim nur mit Einschränkungen genehmigt, damit nicht zu realisieren! Der BAB hat der Stadtverwaltung vorgeschlagen, das Grundstück Nr. 28 analog dem an der Ecke Schwanenstr./Griesstr. angelegten Jakob.Behrens-Platz zu nutzen. Konkret:
  • Anlage einer Rasenfläche
  • Zwei/Drei Bänke darauf
  • Kleiner Brunnen/Kunstwerk in die Mitte
  • Integration der alten Pumpe
  • Findling mit dem Namen einer verstorbenen Baumberger Persönlichkeit
  • Schaukasten mit Informationen über diese Person
Der Bürgermeister, Daniel Zimmermann, befürwortet diese BAB-Initiative prinzipiell, versieht die Realisierung jedoch mit folgenden Einschränkungen:
  • Die vorgeschlagene Gestaltung des Grundstücks kann nur solange Bestand haben, bis eine sinnvolle Nutzung ansteht: Damit kann eigentlich nur die Bebauung gemeint sein.
  • Es kann keine Benennung nach einer verstorbenen Baumberger Persönlichkeit erfolgen. Es handelt sich bei diesem unbebauten Grundstück um keinen öffentlichen Platz. Nach einer erfolgten Bebauung müsste die Namengebung wieder rückgängig gemacht werden, was der Bevölkerung schwerfällt, zu erklären.
Dem BAB bleibt nichts anderes übrig, als diese Entscheidung hinzunehmen. Dennoch: Schade, dass diese BAB-Idee nicht zu realisieren ist. Erstens hätte man damit vermieden, dass das Grundstück Nr. 28 weiterhin ein Schandfleck der sonst so schön gewordenen Hauptstraße bleibt und zweitens wäre es doch gar nicht so schlecht gewesen, auch einmal einen verstorbenen, verdienten Baumberger Bürger hervorzuheben. Für den BAB ist es leider nicht möglich, die Gelder seiner Mitglieder für die Gestaltung eines Platzes zu verwenden, der in Zukunft einer Bebauung weichen muss. Die Aktivitäten des BAB auf diesem Gebiet müssen schon nachhaltig sein. Fazit: Das Grundstück Nr. 28 an der Hauptstraße ist ein seit Jahren verwahrlostes Grundstück, das immer wieder Ärger und Unverständnis in der Bevölkerung auslöst. Die letzten 1 ½ Jahre wurde es als Lagerplatz für die Baumaterialien der Hauptstraße genutzt. Jetzt stellt sich erneut die Frage „Was kann man tun?“ Hier ist jetzt die Stadtverwaltung in Monheim gefragt. Sollte jemand, der diesen Text liest, noch eine Idee haben, so bitte melden bei Helmut Heymann unter helmut(Unterstrich)Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder einfach anrufen unter 02173/61922.

Ausflug des Baumberger Frauenchors in die Lüneburger Heide vom 15. bis 17. September 2017

Der Bus war gut besetzt. Etwa 30 gut gelaunte Frauen waren dabei. Der diesjährige Jahresausflug des Frauenchores ging in die Heide, genauer gesagt: In die Lüneburger Heide, nicht mehr als drei Stunden von Baumberg entfernt. Das Programm war interessant und fand viel Anklang. Nach einer Frühstückspause in einem Hofcafe im Münsterland mit einem reichhaltigen Büffet ging’s dann weiter nach Celle. Hier stand eine einstündige Stadtführung an. Geschichte, Kultur und eine Reihe von Sehenswürdigkeiten wurden dabei erklärt. Dann die Weiterfahrt und das Einchecken ins Hotel mit anschließenden Abendessen. Der erste Tag war geschafft, manch eine der Sängerinnen allerdings auch. Am zweiten Tag ging’s zunächst bis Schneverdingen, dort eine einstündige Kutschfahrt durch die wunderschöne herbstliche Heide, eine ureigene Landschaft. Dann nach Lüneburg, der wahrscheinlich bekanntesten Stadt in der Heide. Natürlich durfte eine Stadtführung auch in Lüneburg nicht fehlen. Hier gab es manche interessante und auch neue Information über diese schon sehr alte und romantische Stadt. Auch der zweite Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen. Der dritte Tag war der Rückreisetag. Bei einem Zwischenstopp in Walsrode wurde die dortige Zierkerzenschnitzerei besucht. Ein nicht alltägliches Erlebnis. Dann stand die Weiterfahrt nach Bad Oeynhausen und ein Spaziergang durch den weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Kurpark an. Gegen 20.00 Uhr erreichte der Frauenchor dann wieder Baumberg. Viel erfahren, viel gesehen, viel erlebt. Es war mal wieder sehr schön. Auf ein Neues im Jahr 2018.

Verbraucherschutz für Senioren am 5. Oktober 2017 um 15.00 Uhr im Baumberger Bürgerhaus, Humboldtst.8 mit dem konkreten Titel "Online Shopping"

Dies ist bereits die zweite Veranstaltung zum Thema des Verbraucherschutzes für Senioren. Die erste Veranstaltung fand am 10. Juli 2017 statt. Auf dieser Homepage hatten wir mit Datum des 17. Juli hierüber berichtet. Das damalige Thema die "Verbraucherfalle Internet". Jetzt geht es also weiter mit dem Online Shopping, auch dieses ein sehr relevantes Thema für Senioren.

Unübersichtliche Kreuzung in Baumberg an der Ecke Hauptstr./Thomasstr. -Warum wird hier kein Spiegel angebracht?

Die Sanierung der Hauptstr. wird in Baumberg sehr positiv gesehen. „Alles gut gelungen!“ – so die kurze Zusammenfassung vieler Meinungen. Ein Thema wird allerdings kritisch diskutiert. Und das ist die unübersichtliche Kreuzung Hauptstr./Thomasstr. Fährt man vom Garather Weg kommend über die Thomasstr. bis zu dieser Kreuzung, hält dann an der Stop-Markierung und schaut dann richtigerweise nach links in die Hauptstr. hinein … so sieht man nichts, aber auch gar nichts. Die vor der Bäckerei Busch schräg verlaufenden Parkplätze verhindern jegliche Sicht in die Hauptstr. Man muss sich dann etwa einen Meter weit vortasten und irgendwann einfach losfahren und auf ein wenig Glück hoffen, dass es nicht knallt. Dies ist die augenblickliche Situation: Unzufriedenstellend, nicht ungefährlich!

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