Erste Sitzung des „Runden Tisches Monheim inklusiv“ am 12.April 2018 im Rathaus der Stadt Monheim

Der Runde Tisch trifft sich jeweils nach einem Kalenderquartal. Standartthema sind die Projektanträge für die Miniprojektbörse „Aktiv-inklusiv“. Hierfür stehen im Jahr 25.000,- an Fördermittel zur Verfügung. Die Förderanträge gibt es bei Gabriele Oesten-Burnus unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie steht auch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung und bereitet die Unterlagen für den Runden Tisch vor. In dieser ersten Sitzung wurden 11 Projektanträge mit einer Fördersumme von insgesamt 14.600,- positiv entschieden. Beispielhaft handelt es sich hierbei um folgende Themen:
  • Anlage eines Rollstuhlparcours für Demonstrationen auf Veranstaltungen.
  • Anschaffung eines besonderen Sessels für Menschen mit Behinderungen.
  • Durchführung eines inklusiv ausgerichteten Kindertheaters.
  • Ausflug mit älteren Menschen zu besonderen Festivitäten.
  • Organisation eines interkulturellen Festes.
  • Kunstprojekt zur Unterstützung seelisch erkrankter Menschen.
  • Flüchtlingsprojekt zur Optimierung eigener Lebensbedingungen.
  • Inklusive Monheimer Geschichte für Jedermann.
  • Interkultureller Austausch durch künstlerische Aktionen/Aktivitäten
  • Inklusive Angebote für die Zielgruppe Monheimer Frauen
Ein insgesamt durchaus vorzeigefähiges, sehr gutes Angebot inklusiver Aktivitäten. Die Miniprojektbörse scheint das Laufen gelernt zu haben. Auf dem Wege zu einer Monheimer Erfolgsstory! Weiter so!

Bitte alle mitmachen beim Fotobuch der 50iger Jahre in Monheim

Foto: Stadtarchiv
Das diesjährige Monheimer Stadtfest nimmt auf die 50iger Jahre Bezug. Eine tolle, nostalgische Idee. Unter anderem soll hierzu das Fotobuch der 50er Jahre herausgegeben werden. Gesucht werden jetzt private Fotos aus Monheim und Baumberg, die die 50iger Jahre wiedergeben. Deshalb: Bitte alle einmal nachschauen, was davon zu Hause noch in den Alben und Kisten vorhanden ist. Besonders schön: Wer hier mitmacht, erhält ein Fotobuch umsonst dazu! Na, was will man mehr! Dann mal "Ran an de Speck!". Der Presseartikel und der Handzettel (Plakat) enthalten alle Informationen zu dieser Aktion. Auf geht's!

Bürgermeister Daniel Zimmermann informierte am 19.Februar 2018 über den geplanten Umbau der alten Shell-Fassabfüllung zu einer Veranstaltungshalle

Der Bürgermeister hatte eingeladen und etwa 40 Vertreter der Monheimer und Baumberger Vereine waren im Ratssaal erschienen. Das Thema interessiert: Wie geht es mit der ehemaligen Fassabfüllung weiter? Was ist bisher geschehen?
  • Erstellung einer Machbarkeitsstudie im Jahre 2016
  • Sicherung der Halle durch Erbbaurecht mit anschließender Kaufoption
  • Entwicklung eines groben Nutzungskonzepts, eines Betreiberkonzepts und eines Raumprogramms
  • Klärung des Baurechts
  • Schaffung der Grundlagen für die Bauleitplanung
  • Anfertigung eines Lärmgutachtens
  • Vorlage eines Verkehrsgutachtens
  • Beauftragung eines Altlastengutachtens
Begonnen im Jahre 2016, jetzt schreiben wir das Jahr 2018. Jedoch: Die Aufstellung zeigt deutlich, wie komplex das Thema ist. Und Sorgfältigkeit gerade am Anfang eines großen Projektes geht hier sicherlich vor populistischer Schnelligkeit und dann später folgenden Problemen! Wie wird das Ganze organisiert?
  • Das bisherige Geschäft der Marke Monheim wird übergeleitet in die neu zu gründende Monheimer Kulturwerke GmbH. Diese ist dann die Betreibergesellschaft.
  • Die Marke Monheim besteht weiter, jedoch als reiner Förderverein ohne operatives Geschäft.
  • Alle Beschäftigten und alle Veranstaltungsverträge gehen für die Spielzeit 2018/2019 mit Wirkung zum 1.7.2018 über auf die neue Gesellschaft.
  • Die Stadt Monheim baut die ehemalige Shell-Halle zur Kulturraffenerie um.
  • Der Bau des notwendigen Parkhauses erfolgt durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG).
  • Das Parkhaus wird dann an die Kulturwerke GmbH verpachtet.
  • Für die Geschäftsleitung der neuen Gesellschaft wird ein Geschäftsführer auf dem externen Arbeitsmarkt gesucht.
Die Rheinische Post fasst in ihrer Ausgabe vom 1. März 2018 diese organisatorischen Überlegungen wie folgt zusammen: „Aus der Marke Monheim wird eine Kulturfabrik“. Wie sieht das Aufgabenspektrum der Kulturwerke GmbH aus?
  • Die jetzt bestehenden 95 Veranstaltungen der Marke Monheim gehen auf die Kulturwerke GmbH über
  • Darüber hinaus entwickelt die neue Betreibergesellschaft eigene zusätzliche Veranstaltungen und vermarktet die Veranstaltungshalle an Dritte.
  • Für das neue Parkhaus (gepachtet von der SEG), die Kulturraffenerie (gepachtet von der Stadt) und den Ticketverkauf, weiterhin am Busbahnhof (ehemals Marke Monheim), ist die Kulturwerke GmbH zuständig.
  • Was heißt das verkehrstechnisch für die Veranstaltungen in der Halle?
  • Das Verkehrsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Verkehrsqualität ausreicht, also machbar ist, jedoch zu optimieren ist.
  • Sind 1350 PKWs verkehrstechnisch zu managen, so beansprucht das etwa 1 Stunde. Kommen doppelt so viele PKWs (2700), so ist organisatorisch von 2 Stunden auszugehen.
  • Insgesamt sehen drei An- und Abreiserouten zur Verfügung: Kielsgraben, Opladener Straße und Richtung Hitdorf.
Welche baulichen Maßnahmen sind zur Aufrechterhaltung des Verkehrs notwendig?
  • Signaltechnische Maßnahmen und bauliche Maßnahmen sind unbedingt erforderlich. Das kostet natürlich Zeit. Aber es geht nicht anders!
  • Für diese Maßnahmen sind etwa 20 Millionen EURO zusätzlich zu veranschlagen. Davon für die Optimierung der Opladener Straße alleine 11 Millionen EURO und für die Berghausener Straße noch einmal 3 Millionen EURO.
Was heißt das jetzt für den Zeitplan?
  • Architektenwettbewerb Sommer 2018
  • Planungsphase Winter 2018/2019
  • Baubeschluss Frühjahr 2019
  • Ausführungsplanung Sommer 2019
  • Ausschreibung Herbst/Winter 2019
  • Vergabe Frühjahr 2020
  • Realisierung Mitte 2020/Ende 2022
  • Inbetriebnahme Januar 2023
Können Vereine die Veranstaltungshalle nutzen?
  • Die Nutzung durch Vereine ist natürlich möglich.
  • Hierbei entstehen den Vereinen keine „Gebühren“ durch die Stadt, sie müssen allerdings, wie bereits heute bei der Nutzung der Aula am Berliner Ring, entstehende Kosten tragen. Das sind beispielsweise Kosten für den Bühnenmeister oder Kosten für notwendige Maßnahmen zum Thema Sicherheit.
Anmerkungen aus Sicht des BAB
  • Ein herausforderndes Projekt mit doch einer gewaltigen Dimension, was die Stadt Monheim fordern wird, sicherlich mit tollen Chancen für die Stadt, aber auch mit einigen Risiken.
  • Der Beginn des Stadthallen-Konzepts liegt im Jahre 2016, eröffnet soll jetzt Anfang 2023 sein. Ein nicht ganz unerheblicher Zeitrahmen von 6 bis 7 Jahren.
  • 2016 berichtete die lokale Presse über einen Kostenrahmen von etwa 30 Millionen EURO. Durch die lange Zeitspanne und den zwischenzeitlich erfolgen Kostensteigerungen im Bausektor kommen hier sicherlich noch einmal einige Millionen EURO zusätzlich hinzu, verglichen mit der Anfangskalkulation.
  • Nicht enthalten sind hier die Kosten für das neue Parkhaus (Stadtentwicklungsgesellschaft) und die Verkehrsmaßnahmen in Höhe von 20 Millionen EURO, auch wenn vieles davon sowieso gemacht werden müßte.
  • In der Summe reden wir dann sicherlich nicht über die anfänglich kalkulierten 30 Millionen, sondern über eine Zahl, die, alles in allem, deutlich über die 50 Millionen EURO hinaus gehen dürfte. Wohl finanzierbar, aber kein Pappenstiel.
  • Das Verkehrsthema kann sicherlich gelöst werden, auch wenn es Geld kostet. Aber auch bei einer gelungenen Optimierung der Verkehrssituation kann man wohl nur jeden Bürger raten, eine gewisse Zeit vor und nach einer voll belegten Veranstaltung besser daheim zu bleiben und die Straßen nicht zu benutzen.
  • Hauptrouten der Verkehrslenkung scheinen wohl Kielsgraben/Berghausener Straße und Opladener Straße zu sein. Der Kern Baumbergs wäre damit weniger betroffen. Wirklich nicht? Wenn der An- und Abfluss der PKWs bei Vollauslastung irgendwo zwischen einer und zwei Stunden liegt, werden viele Gäste natürlich versuchen, über die Hauptstraße in Baumberg die Verkehrsanschlüsse über Benrath und Hellerhof zu erreichen. Und das in einer Zeit, wo die Hauptstraße verkehrsberuhigt, fahrradbefahren in zwei Richtungen und einfach schmaler gemacht wurde.
  • Der Erfolg steht und fällt mit dem TOP-Manager, der erst einmal auf dem externen Arbeitsmarkt gefunden werden muss. Er muss die Halle mit 4000 Gästen möglichst oft füllen. Sonst geht das Ganze ökonomisch nur sehr schwer auf. Wird die Suche nach diesem TOP-Mann oder TOP-Frau nicht 100%ig gelingen, gibt es ein Kapazitäts- und Kostendeckungsthema. Hoffen wir einmal das Beste. Immer Optimist sein. Bleibt nur die Frage, was mit dem bisherigen Geschäftsführer der Marke Monheim geschieht.
  • Für die meisten Baumberger Vereine besteht keine Notwendigkeit, die neue Veranstaltungshalle zu nutzen. Zu groß, zu teuer, zu weit weg für kleinere Vereine mit kleineren Veranstaltungen. Das Bürgerhaus in Baumberg deckt die Bedürfnisse der Baumberger Vereine im wesentlichen ab.
  • Letztendlich die Frage: Brauchen wir eine Veranstaltungshalle für 4000 Menschen oder werden die Risiken deutlich minimiert, wenn es auch eine Halle für 2000 Gäste tut. Dies ist die Kernfrage, die der BAB natürlich nicht beantworten kann. DIe PETO als Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt Monheim wird das entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass die Entscheidung hinreichend abgesichert ist.
Der BAB ist optimistisch und glaubt an die Kompetenz der PETO und der Stadtverwaltung, an den Bürgermeister Daniel Zimmermann und die engagierten externen Berater. Der BAB vertraut darauf, dass es einen externen Verantwortlich gibt, einen echten Profi, der das Projekt gekonnt und erfahren durchzieht, Das ist jedenfalls eine der Haupterkenntnisse aus dem Berliner Flughafen-Projekt. Auf zu neuen Ufern in Monheim, in Monheim am Rhein.

Aalschocker für die „Museumsinsel“, Parkplatz Klappertorstraße, restauriert eingetroffen. Ein beeindruckendes Bild!

Die lokale Presse hat hierüber in letzter Zeit ausführlich berichtet. Der „alte“ Schocker wurde in Berlin restauriert und ist jetzt wieder in Baumberg eingetroffen. Natürlich hat das viel Geld gekostet. Dennoch, das muss man ehrlich sagen: Der restaurierte Schocker, die „FIAT VOLUNTAS“ kann sich sehen lassen und wird Baumberg bereichern. Zur Erinnerung: Hier einige Fotos. Bleibt nur zu hoffen, dass die FIAT VOLUNTAS nicht das Opfer von Vandalismus und Zerstörung wird. Dafür gibt es ja leider in letzter Zeit in Baumberg einige negative Beispiele. Erwähnt sei hier nur die Zerstörung des Bienenhauses am Rhein sowie die Zertrümmerung der Stiftungsgänse am Kreisverkehr Sandstr./Baumberger Chaussee. Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, ein Kamerasystem zumindest in der Nacht an der Museumsinsel zu installieren. Die mit Abstand meisten Bürger in Baumberg hätten damit kein Problem, sondern würden die Idee unterstützen.

Baumberger Hauptstraße am 31.Mai 2017 für den Verkehr wieder freigegeben!

15 Monate hat es gedauert und 2,9 Mio. Euro gekostet. Es hat sich aber gelohnt: Das Kanalsystem erneuert, Straße und Bürgersteige neu gestaltet, den Verkehr neu geregelt. Die Hauptstraße ist nun, was Straße und Bürgersteige betrifft, ein absoluter Hingucker. Natürlich sind einige Themen der Hauptstraße immer noch vorhanden, aber das war ja vorher schon klar. Als da sind: Hoher Durchgangsverkehr, zu wenige Parkplätze, kein allzu interessanter Mix aus Geschäften, Serviceangeboten und Gastronomiebetrieben. Wichtig jedoch: Durch die Sanierungsmaßnahme wurden deutliche Verbesserungen erzielt. Verbesserung des optischen Gesamteindrucks, Absenkung und Verbreiterung der Bürgersteige, Beruhigung des Verkehrsflusses, Optimierung der Beleuchtungsanlagen, um nur einige zu nennen. Jetzt war es dann soweit. Am 31. Mai wurde die Hauptstraße für den Verkehr wieder freigegeben. Punkt 14.00 Uhr fand die „Übergabe“ statt. Und zwar an der Kreuzung Hauptstraße, Deichstraße, Humboldstraße. Ein buntes Flatterband war über die Straße gespannt. Etwa 30 Personen waren erschienen. Dabei war die Verwaltung der Stadt Monheim sehr gut vertreten. Daniel Zimmermann, der Bürgermeister, Herr Liebermann als Beigeordneter und Herr Apsel als der zuständige Bereichsleiter. Dazu Florian Sander als Projektleiter und Isabel Port als Organisatorin der drei Hauptstraßenfeste und viele mehr. Dazu Geschäftsleute und Anwohner der Hauptstraße. Alle gut gelaunt und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Herr Zimmermann bedanke sich zunächst bei den Geschäftsleuten und den Anwohnern, die doch Einiges zu ertragen hatten sowie bei den Planern und Bauleuten, die die Arbeiten geleistet haben. Dann der Griff zur Schere. Etwa 20 Personen, jede eine Schere in der Hand, schnitten das Band gemeinsam durch. Geschafft, die neue Prachtstraße Baumbergs ist wieder befahrbar! Es kann losgehen. Einige Arbeiten, insbesondere die Pflasterungen der Bürgersteige und der Parkplätze am oberen Teil der Hauptstraße werden in den nächsten Wochen erledigt werden. Bleibt zu hoffen, daß die dann neue Verkehrsregelung – Einbahnstraße für den Autoverkehr Richtung Urdenbach sowie Radverkehr in beiden Richtungen – sich bewähren und die neuen Beete und die neuen Kübel auch gepflegt werden und nicht im Unkraut vergehen. Insgesamt jedoch ein Projekt, das sich für Baumberg und die Hauptstraße sicherlich gelohnt hat. Jetzt kommt es darauf an, was die Geschäftsleute, die Anwohner und die Nutzer daraus machen. Erste Stichworte sind sicherlich schon in der Diskussion: Außengastronomie auf den breiteren Bürgersteigen, die eine oder andere Veranstaltung gemeinsamer Art auf der Hauptstraße. Und, und: Möglichst viele Baumberger, die auf der Hauptstraße einkaufen gehen und die Gastronomiebetriebe besuchen. Auf geht’s! Wohin? Natürlich zur Hauptstraße! Das lohnt sich!