Kleine Geschichten: Der Vorschlag aus dem Ideenwettbewerb des BAB - „Winrich-von-Kniprode-Schule: Spiegelung des abgerissenen Gebäudes auf dem Giebel des neu errichteten Gebäudes.“ (Folge 9)

Mit Datum des 29. Novembers 2016 hatten wir auf dieser Homepage über den Vorschlagt berichtet. Abgedruckt hatten wir hier mein Mail an Herrn Lobe, dem Leiter des Gebäude- und Liegenschaftsmanagement in der Monheimer Stadtverwaltung, vom 6. Oktober 2016, in dem ich ihm den Vorschlag geschildet habe und die Antwort von Herrn Lobe, die etwa sieben Wochen später, am 28. November 2016, auf Anfrage unsererseits kam. Noch einmal kurz zur Erinnerung. Herr Lobe sah den Vorschlag mit Hinweis auf die Ansicht von Herrn Bürgermeister Daniel Zimmermann eher distanziert-kritisch, sagte aber dennoch eine Prüfung freundlicherweise zu. Und wir hatten Ihnen versprochen: „Wir halten Sie auf dem Laufenden.“ Und das tun wir jetzt hiermit.
Nachdem der BAB dann etwa 10 Wochen von Herrn Lobe über das Ergebnis des Prüfvorgangs nichts gehört hatte, schrieben wir ihm dann am 9. Februar 2017 ein weiteres Mail mit folgendem Inhalt:
Hallo Herr Lobe, vor Wochen (oder Monaten?) schon hatte ich Ihnen einen Vorschlag, der im Rahmen des BAB Ideenwettbewerbs eingereicht wurde, zu gemailt……..Das letzte, was ich zu diesem Thema von Ihnen gehört habe, war: Schwierig, unwahrscheinlich, aber ich lasse das prüfen. Danach habe ich nichts mehr gehört. Da aber die Vorderseite (der Schule) gerade final bearbeitet wird, gehe ich davon aus, dass die Prüfung bei ‚Null‘ gelandet ist. Es wäre aber sehr schön, wenn Sie mir das bestätigen könnten. Dann hätte ich auch den Glauben in unsere mitteleuropäischen Standards von Kundenorientierung und Höflichkeit wiedergewonnen. Herzlichen Dank.
Dann sehr schnell, wiederum einen Tag später, am 10.Februar 2017 die Antwort von Herrn Lobe.
Guten Tag Herr Heymann, gerne kann ich Ihnen den Sachstand zum Thema der Schulfassade Winrich-von-Kniprode darstellen. Der bei mir zuständige Projektleiter Herr Lanzerath hatte sich der Sache noch einmal angenommen und auch das Referenzbeispiel aus Langenfeld besichtigt. Anschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam mit Vertretern der Schule und auch dem Architekten als Entwurfsverfasser beraten. Diese Beteiligten kamen gemeinsam zu dem Ergebnis, auf eine weitergehende Fassadengestaltung verzichten zu wollen….Neben dem vom Entwurfsverfasser angeführten Gründen zu den Gestaltungsabsichten beim Neubau hat sich auch insbesondere die Schule gegen eine solche Lösung ausgesprochen.
Soweit Herr Lobe. Ergebnis: Dieser Vorschlag aus der Bürgerschaft ist abgelehnt: Leider, denn: Der Vorschlag ist immer noch gut! Jedoch ist das Ergebnis natürlich zu akzeptieren, auch wenn wir bis auf eine Ausnahme die Gründe nicht verstehen können. Dazu ist die Antwort von Herrn Lobe zu abstrakt gehalten. Beispiel: Was soll sich der nicht im Thema Stehende denn denken, wenn er liest: „Neben dem vom Entwurfsverfasser angeführten Gründen zu den Gestaltungsabsichten beim Neubau…“?? Ja., welche sind das denn? Der BAB würde sich gerne wünschen, dass die Kommunikation mit Herrn Lobe etwas zügiger und zielgerichteter verlaufen könnte. Andere Themen und Beispiele verdeutlichen das auch. Aber: Man soll ja niemals aufgeben. Die Welt wurde auch nicht an einem Tag entschieden, aber immerhin: Nach sieben Tagen war sie fertig.

Kleine Geschichten: Die Neuasphaltierung Baumberger Straßen, oder: Wie kommt es, dass jetzt schon Winter ist? (Folge 8)

Hier eine neue Story aus unserer Reihe „Kleine Geschichten“ zum Jahreswechsel 2016/2017. In diesen Geschichten berichtet der BAB über Ereignisse, meistens verursacht durch das Rathaus in Monheim, aber nicht immer, die man kaum glauben, geschweige denn erklären kann. Und doch sind sie wahr, sozusagen lebende und lebendige Realität in der Stadt Monheim am Rhein. Immerhin erzählen wir an dieser Stelle schon die achte kleine Geschichte allein im Jahr 2016. Um was geht es diesmal? Nun, Thema ist die begonnene Neuasphaltierung von sechs Straßen in Baumberg. Keine Frage: Von der Sache her notwendig und unabdingbar! Also legte die Stadt Monheim gegen Ende November 2016 los und ließ die Asphaltierung entfernen. Hierbei handelte es sich um die Verresbergerstraße sowie einige Straßen um das Bürgerhaus herum. Insgesamt betroffen sind sechs Straßen. Dann allerdings tat sich Tage lang nichts, aber rein gar nichts! Und dann, man konnte es kaum glauben – Schilda lässt grüßen! – die Information in der örtlichen Presse: Der Winter ist da! Es ist zu kalt, um die Neuasphaltierung jetzt vorzunehmen. Das geht jetzt erst wieder in der zweiten Februarhälfte, also in ungefähr drei Monaten. Die meisten Bürger in Baumberg haben das zwei Mal gelesen und konnten es kaum glauben! Sechs Straßen „abgekratzt“ und nun? Drei Monate nichts! Zugegeben: So vier/Fünf Tage war es ausnahmsweise mal sehr kalt. Aber schon Anfang Dezember stiegen die Temperaturen wieder deutlich an. Bleibt die Frage: War der Stadtverwaltung in Monheim denn total unbekannt, dass zwischen dem Herbst und dem Frühling in Mitteleuropa der Winter kommt? Oder hat man dort unterschätzt, dass Baumberg weiter nördlich liegt als Monheim und der Winter dort entsprechend kälter sein kann? Die genannten Straßen sind jetzt schon seit Jahren in renovierungsbedürftigem Zustand. Wenn es dennoch all die Jahre gut gegangen ist, warum hat man dann nicht noch drei Monate gewartet und die Arbeiten in aller Ruhe und ohne jegliches Wetterrisiko im April 2017 begonnen? Auch bleibt die Frage: Warum hat man mit den Arbeiten nicht weitergemacht, als das Wetter einige Tage später schon wieder besser wurde? Sicherlich berechtigte Fragen, jedoch keine Antworten! Stattdessen wurden alle provisorischen Verkehrsregularien wieder entfernt, mit der Absicht, diese alle wieder Ende Februar 2017 aufzustellen. Auch keine Angaben, was das Ganze den Steuerzahler kosten wird. Wichtig ist die städtische Aussage: Die Straßen sind jetzt befahrbar! Ja, die Frage ist jedoch: „Wie“? Unseren Autos tut es bestimmt nicht gut, über diese Provisorien zu fahren, zumal in der Mitte der Straßen doch einige Absenkungen existieren. Es ist aber nicht nur die Frage der Befahrbarkeit und der Autos. Konkret: Wer hilft den älteren Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind und versuchen, die aufgerippten Straßen zu überqueren? Fazit: Ein Skandal sondergleichen! Eine Haftung für Beamte und Angestellte der Stadt gibt es leider nicht! Noch nicht – darf hier hinzugefügt werden! Aber am Ende wird es schon wieder keiner gewesen sein!