BAB- Sonnwendfeier – Ein offenes Wort: Mitbringen von Getränken und Essen geht nicht! Punkt … Aus…Basta!!

Leider müssen wir dieses Thema zum wiederholten Male deutlich ansprechen. Es geht um das unkontrollierte Mitbringen von Getränken und Essen zur Sonnwendfeier.

Wenn Jugendliche ihre Getränke mitbringen, dann drücken wir ein Auge zu. Sie kaufen schon heute unsere Wurst und unsere Pommes. Sie sind schließlich auch unsere potentiellen Kunden von Morgen, damit die Zukunft der Sonnwendfeier. Wenn aber situierte und voll verdienende Erwachsene teilweise ganze Ziehkarren voller Essen und Getränke mitbringen, dann ist das nicht in Ordnung. Dieses asoziale Verhalten gefährdet die Zukunft der Sonnwendfeier.

Fünf Punkte, auf die es ankommt:

  1. Die Sonnwendfeier ist ein total offenes Fest für Jedermann! Und viele finden diese Offenheit toll. Natürlich wird kein Eintritt verlangt, jeder kann „umsonst“ auf die Bürgerwiese kommen. Eine Einzäunung gibt es nicht und würde auch den Charakter des Festes verändern.
  2. Der BAB finanziert die Kosten der Sonnwendfeier in voller Höhe. Alleine. an festen Kosten, die unabhängig der Anzahl der Besucher entstehen, belaufen sich auf rund 10.000,- Euro. Das sind die Live-Musik, die Beschallungsanlage, die Toilettenwagen, um nur einige zu nennen.
  3. Hierzu kommen die verbrauchsabhängigen Kosten, die im Wesentlichen von der Anzahl der Gäste und dem Verbrauch an Speisen und Getränken abhängen. Hier reden wir im Durchschnitt noch einmal über 10.000,- Euro.
  4. Wenn eine Sonnwendfeier gut läuft, bleibt ein kleiner, aber wirklich nur kleiner Gewinn übrig. Schließlich müssen wir das Ganze auch noch versteuern. Die Steuer geht auf den Umsatz und nicht auf den Gewinn. Also auch bei einem Verlust muss die Steuer bezahlt werden. Regnet es beispielsweise, so ist der Verlust vorprogrammiert.
  5. Die Kosten der Sonnwendfeier müssen alleine durch den Verkauf von Getränken und Speisen finanziert werden. Nur so ist das Fest langfristig zu erhalten. Und die Preise sind wirklich zivil!

Diese Argumentation belegt, dass wir unter Druck stehen. Wir können daher im nächsten Jahr nicht mehr akzeptieren, dass erwachsene Gäste Getränke und Essen mitbringen. Dies ist lau und damit asozial.