40 Jahre BAB-Sonnwendfeier am 30.Juni 2018 ab 19.00 Uhr auf der Baumberger Bürgerwiese: Was ist neu in diesem Jahr?

Der „Markenkern“ und die Struktur der Sonnwendfeier sind in all den Jahren immer gleichgeblieben. Dazu zählen die allseits beliebten Speisen und Getränke, die Live-Musik und das weithin sichtbare große Feuer. Und natürlich: Alles in Eigenregie organisiert und durchgeführt, mit tatkräftiger Unterstützung vieler Menschen und Gruppen aus Baumberg. Dazu die wunderbare Outdoor-Romantik auf der Wiese in unmittelbarer Nähe zum Rhein. Unnachahmlich, kaum kopierbar!

Natürlich hat der BAB immer mal wieder Ergänzungen und Aktualisierungen des Festes vorgenommen. So beispielsweise vor einigen Jahren mit einem eigenen Stand für Wein, Sekt und Bowle. In diesem Jubiläumsjahr gibt es vier Neuerungen auf der Bürgerwiese. Was ist nun im Einzelnen neu?

  • Wir haben die bekannte Kölner Gruppe „Funky Marys“ engagiert!
    Am 30.Juni spielen zwei Live-Bands auf der Bürgerwiese. Zum einen die seit Jahren dort spielende Gruppe „Mainstream“, die in Baumberg und Umgebung bekannt ist. Ihr Motto „Musik aus Leidenschaft“ spricht für sich. Zu etwas späterer Stunde kommen dann die „Funky Marys“, eine bekannte Kölner Gruppe, die in den letzten Jahren einige Hits hatten.
  • Wir bieten zum ersten Mal auch arabische Spezialitäten an!
    Die Welt in Monheim und Baumberg ist in den letzten Jahren bunter und vielfältiger geworden. Neue Kulturen, Menschen aus anderen Ländern mit anderen Gewohnheiten, Einstellungen und Gepflogenheiten, anderen Ess- und Trinkweisen, sind dazu gekommen. Seit einigen Jahren schon stellen wir das bei den Gästen auf der Bürgerwiese erfreulicherweise fest. Deshalb haben wir uns entschlossen, zum ersten Mal arabische Spezialitäten anzubieten. Rachid Akrouch ist für diesen neuen Stand verantwortlich. Ohne allzu viel bereits verraten zu wollen. Es gibt: Hausgemachte Frikadellen vom Holzkohlegrill nach marokkanischer Art sowie „margahaz“, eine arabische Wurstspezialität. Dazu arabisches Gebäck und entsprechende Getränke.
  • Wir stellen für alle BAB-Helfer spezielle BAB-Poloshirts zur Verfügung!
    Für jeden Helfer gibt es ein BAB-Poloshirt. In Bordeaux-rot gefertigt, vorne mit dem modernen BAB-Logo versehen, hinten mit dem BAB-Motto „…aus Liebe zu Baumberg…“ beschriftet. So ist es leicht möglich, dass jeder Besucher des Festes auf einen Blick erkennen kann, wen er anzusprechen hat, wenn es ein Thema gibt. Natürlich auch als kleines Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement dieser Gruppe gedacht.
  • Wir mussten leider die Preise für Speisen und Getränke anpassen!
    Alles wird teurer! Wer kennt nicht diesen Spruch und diese Klage. Aber leider ist es so. Diesmal hat es auch die Sonnwendfier des BAB getroffen. Die Brauereien haben die Bierpreise erhöht, die Kosten für die Live-Musik sind hochgegangen, die Zutaten für die Speisen haben angezogen.
    Wir verkaufen deshalb die Marken in diesem Jahr für 0,80 Cent. Auf den Bierpreis bezogen führt das beispielsweise zu einem Verkaufspreis von 2,40 Cent je 0.3 -Liter Gebinde. Würde man das auf ein 0,2 Liter Gebinde umrechnen, so kommt man auf 1,60 Cent. Bei den anderen Speise- und Getränkeangeboten hat es leichte Preisverschiebungen sowohl nach oben als auch nach untern gegeben. Limonade gibt es für Kinder bis zum 14. Lebensjahr grundsätzlich kostenfrei. Insgesamt ist das Preisniveau, auch mit anderen Festivitäten und Lokalitäten verglichen, fair und angemessen. Auch vor dem Hintergrund, dass wir ein tolles Fest bieten und keinen Eintritt nehmen.

So, das wär’s mit den Neuerungen in diesem Jahr. Lasst es Euch munden und schmecken! Ein abschließendes, leider ernstes Thema noch: Bitte keine Getränke und Speisen von Zuhause mitbringen, stattdessen auf der Wiese kaufen. Wir brauchen das zur Finanzierung der Sonnwendfeier. Herzlichen Dank für Euer Verständnis.

40 Jahre BAB-Sonnwendfeier am 30.Juni 2018 ab 19.00 Uhr auf der Baumberger Bürgerwiese: Wie sich alles entwickelt hat!

1979 fand die erste Sonnwendfeier des Baumberger Allgemeinen Bürgervereins statt. Damals auf der Wiese hinter dem Bauberger Campingplatz in Richtung Urdenbach direkt am Rhein. Von Anfang an war das Ziel dieser Veranstaltung, Menschen zusammen zu bringen und die „Leute“ miteinander reden zu lassen. Kommunikation, Integration und Zusammenhalt waren und sind der Schlüssel des Lebens miteinander in Baumberg.

In den Anfangsjahren war die Sonnwendfeier eine kleine Veranstaltung mit einigen Dutzend Besuchern, fast ausschließlich Mitglieder des Bürgervereins. Dies änderte sich schlagartig, als die Sonnwendfeier im Jahre 1984 auf die Rheinwiese an der Klappertorstraße verlegt wurde. Jetzt kamen Hunderte Gäste. Nicht nur BAB-Mitglieder, auch mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger aus Baumberg. Schon Anfang der 90iger Jahre war der Standort fast schon wieder zu klein und platzte aus allen Nähten.

Die Rettung der Sonnwendfeier war letztendlich die Anlage der Baumberg Bürgerwiese an der Monheimerstr. zwischen Baumberg und Monheim. Der BAB war an dieser Entscheidung maßgeblich beteiligt. 1995 fand die Sonnwendfeier erstmals auf der Bürgerwiese, sozusagen als Eröffnungsveranstaltung, statt. Und plötzlich kamen Tausende. Nicht nur BAB, nicht nur Baumberg, auch Monheim machte mit. Zunehmend in den letzten Jahren kommen auch Gäste aus der Umgebung, beispielsweise aus Urdenbach oder Langenfeld.

Heute ist die Sonnwendfeier das mit Abstand größte Fest in Baumberg. Sie ist das Kulturereignis in Baumberg. Dazu die einzige derart große Veranstaltung im gesamten Stadtgebiet, die von einem einzigen Verein in eigener Regie geplant und durchgeführt wird. Hierzu arbeiten Jahr für Jahr gut 100 Personen freiwillig und voll motiviert mit. Das sind BAB-Mitglieder, aber auch andere Personen, denen es einfach Spaß macht, mitzumachen. Hinzu kommen einige Gruppen und Vereine. Diese Truppe bildet quasi das Herz der Sonnwendfeier.

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40. BAB Sonnwendfeier

Dieses Jahr gibt es ein Jubiläum: Die Sonnwendfeier findet zum 40. Mal statt!

Angefangen als kleines Fest am Rheinufer ist die Sonnwendfeier mittlerweile zu einem festen Bestandteil bei den Baumberger Festivitäten geworden. Zum Jubiläum gibt es in diesem Jahr ein besonderes Programm: 

Zur guten Stimmung für Jung und Alt werden neben der Band Mainstream in diesem Jahr auch die Funky Marys sorgen!

Bei Einbruch der Dunkelheit wird dann wieder das große Sonnwendfeuer entzündet. Der BAB bereitet wieder den legendären Backfisch sowie dicke Fritten und Currywürste zu, dazu gibt es kühles Bier, Softdrinks, Weine und andere Leckereien. Seien Sie also dabei, wenn in Baumberg zum 40. Mal das Sonnwendfeuer entzündet wird!

Erste Sitzung des „Runden Tisches Monheim inklusiv“ am 12.April 2018 im Rathaus der Stadt Monheim

Der Runde Tisch trifft sich jeweils nach einem Kalenderquartal. Standartthema sind die Projektanträge für die Miniprojektbörse „Aktiv-inklusiv“. Hierfür stehen im Jahr 25.000,- an Fördermittel zur Verfügung. Die Förderanträge gibt es bei Gabriele Oesten-Burnus unter der Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie steht auch für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung und bereitet die Unterlagen für den Runden Tisch vor. In dieser ersten Sitzung wurden 11 Projektanträge mit einer Fördersumme von insgesamt 14.600,- positiv entschieden. Beispielhaft handelt es sich hierbei um folgende Themen:
  • Anlage eines Rollstuhlparcours für Demonstrationen auf Veranstaltungen.
  • Anschaffung eines besonderen Sessels für Menschen mit Behinderungen.
  • Durchführung eines inklusiv ausgerichteten Kindertheaters.
  • Ausflug mit älteren Menschen zu besonderen Festivitäten.
  • Organisation eines interkulturellen Festes.
  • Kunstprojekt zur Unterstützung seelisch erkrankter Menschen.
  • Flüchtlingsprojekt zur Optimierung eigener Lebensbedingungen.
  • Inklusive Monheimer Geschichte für Jedermann.
  • Interkultureller Austausch durch künstlerische Aktionen/Aktivitäten
  • Inklusive Angebote für die Zielgruppe Monheimer Frauen
Ein insgesamt durchaus vorzeigefähiges, sehr gutes Angebot inklusiver Aktivitäten. Die Miniprojektbörse scheint das Laufen gelernt zu haben. Auf dem Wege zu einer Monheimer Erfolgsstory! Weiter so!

Bitte alle mitmachen beim Fotobuch der 50iger Jahre in Monheim

Foto: Stadtarchiv
Das diesjährige Monheimer Stadtfest nimmt auf die 50iger Jahre Bezug. Eine tolle, nostalgische Idee. Unter anderem soll hierzu das Fotobuch der 50er Jahre herausgegeben werden. Gesucht werden jetzt private Fotos aus Monheim und Baumberg, die die 50iger Jahre wiedergeben. Deshalb: Bitte alle einmal nachschauen, was davon zu Hause noch in den Alben und Kisten vorhanden ist. Besonders schön: Wer hier mitmacht, erhält ein Fotobuch umsonst dazu! Na, was will man mehr! Dann mal "Ran an de Speck!". Der Presseartikel und der Handzettel (Plakat) enthalten alle Informationen zu dieser Aktion. Auf geht's!

Der Allgemeine Urdenbacher Bürgerverein (ABVU) informiert über den Tanz in den Mai und den Radfahrtag 2018

ABVU - Tanz in den Mai
Traditionell findet der Tanz in den Mai, die Party im Festzelt, in Urdenbach am Piels Loch am 30.April statt. Am 1. Mai 2018 dann der Seniorennachmittag. Der Urdenbacher Bürgerverein veranstaltet den Radfahrtag am 24. Juni 2018. Start: 10.30 Uhr, Piels Loch, Urdenbach. Zur Erinnerung: Bis zum Jahre 2016 haben die beiden Bürgervereine aus Urdenbach und Baumberg diese Veranstaltung gemeinsam durchgeführt. Die 2016 durchgeführte Mitgliederbefragung des BAB hatte jedoch ergeben, dass der Radfahrtag in Baumberg keine besondere Unterstützung der BAB-Mitglieder fand. Dennoch: Natürlich sind auch Baumberger eingeladen, hier mitzumachen.

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Auch in diesem Jahr, vom 20. bis 29. April eröffnet die Baumberger Künstlerin Anja Hühn ihre Ausstellung auf der Verresbergerstraße.

Ausstellung KUNST IN PRAXIS öffnet seine Pforten im vierten Jahr Nach den erfolgreichen und gut besuchten Jahres-Ausstellungen KUNST IN PRAXIS 2014, 2015 und 2017 hat das Atelier Anja Hühn, ALTE PRAXIS, auch in diesem Jahr vom 20. bis 29. April namhafte Künstler zu einer gemeinsamen Ausstellung in die Räume der ehemaligen Arztpraxis eingeladen. Dieser Ausstellungsort auf der Verresberger Strasse 38, war in den 60er Jahren eine der ersten Hausarztpraxen in Baumberg. Seit 2013 beherbergt diese Praxis das Atelier von Anja Hühn. Einmal im Jahr verwandelt die Künstlerin ihr Atelier für eine Woche in eine Galerie – dann wird wie auch in diesem Jahr vielseitige und abwechslungsreiche Kunst präsentiert. KUNST IN PRAXIS ist in diesem Jahr auch Teilnehmer der "neanderland TATORTE"- offene Ateliers. Dadurch sind es in diesem Jahr schon 4 Ateliers in Monheim und Baumberg, die sich mit Ausstellungen und Atelier-Einblicken dem Kunstinteressierten Publikum öffnen. Im Atelier ALTE PRAXIS startet die Ausstellung mit einer Vernissage am Freitag, 20.April 2018, 18:30 Uhr. Kunstinteressierte sind herzlich dazu eingeladen. Das Spektrum der Arbeiten in dieser Ausstellung ist auch diesmal sehr vielseitig und sehenswert. Neben den expressiven Acryl-Arbeiten der Monheimer Künstlerin Anja Hühn, werden auch die Werke von vier Gastkünstlern ausgestellt. Der Kölner Bildhauer Bernd Müller präsentiert Skulpturen aus Bronze und Stewalin. Fotokünstler Lars Hokamp aus Minden zeigt ausdrucksstarke Portrait- und Landschaftsfotografien. Ergänzt wird die Ausstellung mit den abstrakten Stadtansichten der international vertretenen Malerin Steffi Coupette aus Leverkusen und den realistischen Wasser- und Brandungsdarstellungen der Kölner Künstlerin Marion Wenge. Die KünstlerInnen sind anwesend und freuen sich auf interessierte Besucher der Ausstellung. Informationen zur Ausstellung: Teilnehmende Künstler: Steffi Coupette – Malerei – www.stefficoupette.net Lars Hokamp – Fotografie – http://larshokamp.de Anja Hühn – Malerei – www.anjahuehn.com Bernd Müller – Skulptur – www.berndpmueller.de Marion Wenge – Malerei – www.marionwenge.de Vernissage: Freitag, 20. April 2018, 18.30 Uhr – 21.00 Uhr Öffnungszeiten vom 21.04.2018 bis zum 29.04.2018: samstags von 12.00 bis 18.30 Uhr sonntags von 11.00 bis 18.30 Uhr wochentags (außer Montag) von 16.00 bis 19.00 Uhr Ausstellungsort: Atelier ALTE PRAXIS - Anja Hühn, Verresbergerstr. 38 in 40789 Monheim-Baumberg

8. April 2018: Haus Bürgel – Auf dem Weg vom Römerkastell zum Welterbe. Ein BABtalk-Vortrag von Manfred Klein.

Manfred Klein, Leiter der Interessengemeinschaft Haus Bürgel, zeichnet an diesem Sonntagmorgen im Baumberger Bürgerhaus ein Bild von Haus Bürgel von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Etwa 30 Gäste waren erschienen und interessierten sich für dieses Thema, das doch eng mit Baumberg verbunden ist. Haus Bürgel ist heute der Standort für das Römische Museum, die Biologische Station und die Pferdezucht Reuter. Die Anfänge von Bürgel gehen auf die römische Zeit des 1. Bis 3. Jh. Zurück. Bürgel entsteht in dieser Zeit als kleiner militärischer Posten zur Versorgung und Sicherung der größeren Stützpunkte in Köln, Dormagen und Neuss. Als Kastell wurde es schätzungsweise im 4. Jh. Errichtet. Etwa 70 Brandgräber aus der Zeit zwischen dem 1. Und 3. Jh. wurden entdeckt und 1993 ausgegraben. Das Kastell Bürgel kann wie folgt kurz beschrieben werden:
  • 64 x 64 Meter Umfang
  • 2,40 Meter dicke und bis zu 5 Meter hohe Mauern
  • Doppelgrabensystem ohne Wasser
  • 12 Wachtürme
  • 2 Tore an der Ost- und Westseite, 1 Schlupfpforte
Nach dem Ende des weströmischen Reiches im 5. Jh. wechselte das Eigentum an Bürgel über die Karolinger und Ottonen um das Jahr 1000 zum Erzbischof von Köln, der es seinerseits der Abteil Köln-Deuz inkl. Zons weitergibt. Wichtiges Datum: 1374 verlagert der Rhein sein Flussbett. Bürgel wird damit von Zons getrennt und liegt rechtsrheinisch. Ab 1477 wechseln die Besitzer von Bürgel mehrfach bis schließlich 1698 die Familie Nesselrode in den Besitz gelangt. Die Nesselrodische Periode auf Bürgel geht bis 1989, also fast 300 Jahre lang. Vermutlich schon im 8. Jh. gab es den ersten Bau der sog. Maternus-Kapelle auf Bürgel. In der Folgezeit wird diese Kapelle die Hauptkirche von Zons. 1775 wird diese Kapelle abgerissen und ein Jahr später durch einen Neubau ersetzt. 1843 wird die Pfarrei Bürgel jedoch aufgelöst. Die baufällig gewordene Kapelle wird daraufhin 1916 abgerissen. Die Grundrisse, Umfang und Lage der Maternus-Kapelle werden heute visualisiert dargestellt. 1989 wechselt Haus Bürgel zu der drei Jahre vorher gegründeten NRW-Stiftung, der Haus Bürgel seit dieser Zeit gehört. 1989 wird auch die Interessengemeinschaft Haus Bürgel als Trägerverein für das Römische Museum gegründet. Hier ist auch der BAB Mitglied. Der Werdegang des Römischen Museums im Einzelnen:
  • Weiterführung der Ausgrabungsarbeiten durch den Landschaftsverband Rheinland (1994ff.)
  • Brand durch einen Blitzschlag: Wiederaufbau der Stallungen und Beschluss zum Aufbau des Museums (2000)
  • Eröffnung des Museums (2003)
  • Eröffnung des Außenpfades (2006)
  • Eröffnung der Südwesträume mit den Ausstellungen „Bau des Kastells“ und „Wohnen im Kastell (2009)
  • Fertigstellung des römischen Backofens (2013)
  • Ausgrabung und Visualisierung der Maternus-Kapelle (2016)
  • Gründung der Zukunftswerkstatt Haus Bürgel
Grundsätze der Zukunftswerkstatt Haus Bürgel:
  • Es besteht Einigkeit darüber, dass alle zukünftigen Maßnahmen von allen Beteiligten gemeinsam beschlossen werden.
  • Bei allen zukunftssichernde Maßnahmen müssen Balance und Interessenausgleich gewahrt werden zwischen
    • dem Charakter von Haus Bürgel als Bau- und Bodendenkmal sowie der Beibehaltung des Naturschutzes und der Idylle.
    • den touristischen Aspekten, mit der Absicht, Haus Bürgel für die Besucher erlebbar zu gestalten.
Ziele der Zukunftswerkstatt Haus Bürgel:
  • zukunftssichernde Maßnahmen für Museum, BioStation und Pferdezucht,
  • bauliche Erweiterung und Modernisierung des Museums,
  • Entwicklung eines Bewegungskonzeptes,
  • Erweiterung des Angebots für Kinder und Jugendliche,
  • Erweiterung der Öffnungszeiten
  • Professionalisierung des Angebots für Erwachsene
  • Vorbereitungen auf die Anforderungen eines UNESCO Welterbes
Der Niedergermanische Limes soll Welt- oder Weltkulturerbe werden. Der römische am Rhein verlaufende Grenzabschnitt zwischen der Nordseeküste (Niederlande) und Bad Breisig mit einer Länge von 385 KM wird „Niedergermanischer Limes“ genannt und soll zukünftig Teil der bestehenden internationalen UNESCO-Welterbestätte „Grenzen des Römischen Imperiums“ werden. Haus Bürgel ist Bestandteil des Niedergermanischen Limes. Die Antragsabgabe ist in 2020, die Aufnahme als Welterbe soll in 2021 erfolgen. Die Arbeitsgruppen bestehend aus Vertretern dreier niederländischer Provinzen und zweier Bundesländer (Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) sind gebildet und haben die Arbeit aufgenommen. Zusammenfassung: Ein hochinteressanter und sehr informativer Vortrag von Manfred Klein, der die lange Geschichte von Haus Bürgel beschreibt und einen Ausblick auf die kommende Zeit als Welterbe gibt. Manfred Klein ist gleichzeitig langjähriges Mitglied des BAB-Vorstandes. In den „Fragen danach“ steht das Thema nicht ausreichender Parkplätze eindeutig im Vordergrund der Diskussion.
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